Konzert von Wolfgang Rieck

Unter dem Titel "Es muss sich alles wandeln" begeisterte am 26. September in der Kulturscheune der Sänger und Liedermacher Wolfgang Rieck sein Publikum. Der vielen noch aus dem Duo Piatkowski/Rieck bekannte Norddeutsche schaut dabei ins Land wie über den "mecklenburgischen Tellerrand". Natürlich erfreuen die einfühlsamen Kompositionen zu den Werken Ernst Barlachs wie z.B. die "Tanzende Alte", aber auch zu den Gedichten des österreichischen Theodor Kramer. Für die meisten der Abwesenden eine "Neuentdeckung", obgleich der nach England ausgewanderte Lyriker "zwischen den beiden Weltkriegen" nicht nur mit seiner beeindruckenden Zahl von über 10.000 Gedichten, sondern vor allem wegen der poetischen Qualität überzeugen kann. Dass das Publikum auch manches Lied mitsingen konnte, wurde herzlichst begrüßt und die Gelegenheit genutzt, auch wieder einmal "Dat du meen leevten büst" großer Gemeinschaft zu singen. Dem Konzertabend hätte man eine größere Zahl von Gästen gewünscht, zumal der Künstler instrumental wie stimmlich überzeugte.

Wolfgang Dalk

Kommentar schreiben

Kommentare: 0